„Der europäische Kolonialismus prägt den afrikanischen Kontinent bis heute."
Eine Untersuchung im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung durch eine Case-Studie von Burundi und Ruanda.
Abstract:
Der Entwicklungsunterschied zwischen afrikanischen und europäischen Ländern im Hinblick
auf Wirtschaft ist, auch heute noch, gravierend. Die Gründe hierfür sind meistens nicht
eindeutig. Die Ursachen zu erkennen, ist wichtig, um daraus strategische Schlussfolgerungen
ziehen zu können. Alle afrikanischen Länder waren entweder selber Kolonie oder sind zu
mindestens stark von der Kolonialzeit geprägt. In den vergangenen Jahren hat die Forschung
diese Themen zwar adressiert; allerdings gibt es weiterhin Forschungslücken. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der Kolonialismus die afrikanischen Ökonomien bis heute prägt. Hierzu werden die Länderfälle Burundi und Ruanda verglichen. Die Resultate ergeben sich aus einer Auseinandersetzung mit Studien zur Kolonialzeit, den wirtschaftlichen
Entwicklungen in der Folgezeit und dem Einfluss von anderen Faktoren. Ein negativer Einfluss
von Kolonialmächten auf die heutige wirtschaftliche Lage ist klar zu erkennen, auch wenn man keine eindeutigen Szenarien „Was wäre ohne koloniale Prägung gewesen?“ möglich sind. Insbesondere im Bereich der Bildung, der politischen Stabilität und der Infrastruktur haben die Kolonialmächte in Burundi und Ruanda dauerhafte nachteilige Strukturen geschaffen.
Auf Anfrage, teile ich gerne die schriftliche Arbeit.

