Chinas Engagement in Africa: Neokolonialismus oder eine Partnerschaft auf Augenhöhe?

Abstract:

Diese Seminararbeit untersucht die These, dass Chinas Engagement in Afrika eine Form des Neokolonialismus darstellt, die eine gleichberechtigte Partnerschaft nur vortäuscht. Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche, politische und soziale Aspekte von Chinas Aktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent. Zunächst wird das historische Vorgehen ausländischer Mächte betrachtet, um einen Kontext für Chinas heutiges Handeln zu schaffen. Es folgt eine Bestandsaufnahme des chinesischen Engagements, wobei die wirtschaftlichen Auswirkungen durch Investitionen und Kredite, die politischen Implikationen durch digitale Infrastrukturprojekte und die sozialen Folgen für die afrikanische Bevölkerung analysiert werden. Anschließend wird die These des Neokolonialismus bewertet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Chinas Vorgehen neokoloniale Züge trägt, insbesondere in Bezug auf die Ressourcennutzung und digitale Überwachung, obwohl auch positive wirtschaftliche Effekte sichtbar sind. Um die These eindeutig zu bestätigen, sind jedoch weitere detaillierte Untersuchungen und Transparenz seitens der chinesischen Akteure erforderlich.

Auf Anfrage teile ich gerne diese schriftliche Arbeit.